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Grundsätzlich können wir für uns als Familie sagen, dass die letzten Wochen längst nicht so schlimm waren, wie wir anfangs befürchtet haben. Klar ist, wir hatten von jetzt auf gleich eine komplett andere Situation: Ich als Mama war nicht mehr mit nur einem Einjährigen zu Hause und konnte den normalen Alltag schmeißen... plötzlich war da mein 5-Jähriger, der sonst wahnsinnig gerne in die KITA geht und mit seinen Kumpels und Kumpelinen spielt, auch daheim und wollte ständig und immer Animation. Zudem hatte ich auch meinen Mann zu Hause, da sich bei ihm in dieser Zeit ein Arbeitgeberwechsel ergab, wodurch auch er komplett zu Hause war. Dadurch konnten wir die Zeit tatsächlich als Familie nutzen, uns gemeinsam verrückte Sachen ausdenken und die Tage gingen irgendwie auch schneller rum als gedacht. Dennoch hat man natürlich auch mal schlechtere Tage: Der Große war bzw. ist teils unterfordert, denn wir als Mama und Papa werden seinem Spieltrieb auf Dauer in keinster Weise gerecht... teils ist er aber auch mal von seinem kleinen Bruder ÜBERfordert, da dieser es natürlich mega-cool findet, dass der tolle große Bruder zu Hause ist und sooo viel Zeit zum Spielen hat (denkt er ;-). Mein Mann freut sich sehr, dass er gerade von der Entwicklung vom Kleinen so viel mitbekommt. Die ersten Jahre sind so wertvoll und das weiß er sehr zu schätzen. Aber auch mein Mann und ich sitzen teilweise abends nach einem eher anstrengenderen Tag (Mama hier, Papa guck mal  da, was gibt es zu Essen..och NÖÖÖ DAS mag ich nicht...) auf der Couch und trinken stillschweigend unsere "Corona" (Cuba) Libre (das Fasten hatten wir nach kurzer Zeit aufgegeben...) und sind froh diesen Tag überlebt zu haben.